Rückblicke

Offizielle Pressemitteilung 2016, Michael Forster, Pressespreher FCM

5. Austragung des Flückiger Cross Madiswil 

Sascha Weber verteidigte in Madiswil seinen Vorjahressieg am Flückiger Cross. Bei besten äusseren Bedingungen siegte der Deutsche vor Marcel Wildhaber. Das Rennen der Frauen wurde von Jasmin Achermann dominiert.
 
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Regen oder gar Schnee, kühle Temperaturen und ein entsprechend tiefes Terrain – noch Mitte Woche musste für das 5. Flückiger Cross mit ganz schwierigen Bedingungen gerechnet werden. Doch es kam anders. Das Wetter hielt bis ganz zum Schluss, und die Strecke präsentierte sich nach den letzten Regenfällen am Freitag in einem sehr gut fahrbaren Zustand. Anspruchsvoll blieb der Parcours aber dennoch, durch die vielen Richtungsänderungen auf dem 2,6 km langen Rundkurs und die heikle Abfahrt, welche sich auch in diesem Jahr als ziemlich schwierig zu meisternde Herausforderung darstellte.
 
Und sie brachte zu Rennmitte auch eine erste Vorentscheidung. Lokalmatador Lukas Flückiger passierte die drei Haarnadelkurven plus die Schrägpassagen zwar so schnell wie kein anderer Fahrer, doch in Runde vier bekam er die Folgen der ziemlich holprigen Passage zu spüren. Die Kette hatte sich verklemmt, was den Sieger von 2014 auf Rang 11 zurück und damit aus der Entscheidung warf. Profitieren vom Ausfall des Mitfavoriten konnte das Trio mit Sascha Weber, Marcel Wildhaber und Severin Sägesser, welches fortan alleine an der Spitze des Rennens verblieb.
 
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Damit war im Kampf um die Podestplätze die Spannung etwas raus, nicht jedoch im Kampf um den Tagessieg. Nachdem sich die drei auf den langen Geraden schon ab der fünften von acht Runden taktische Geplänkel lieferten, war es Weber, welcher in der zweitletzten Runde vehement angriff und wegkam. Der Vorsprung von gut zehn Sekunden schien beruhigend, ehe er in der letzten Abfahrt ein bisschen zu viel riskierte. „Ich wollte nicht rausnehmen, und prompt zerwickelte es mich“, so der neue Doppelsieger über seinen Sturz. „Ich bin glücklich, mit dem Allerletzten doch noch den Sieg ins Ziel gebracht zu haben.“
 
Im Rücken des Freiburgers kam Marcel Wildhaber noch bis auf gut eine Sekunde heran und verpasste damit seinen ebenfalls zweiten Sieg in Madiswil, nach jenem bei der Premiere 2012, denkbar knapp. „Zufrieden bin ich trotzdem“, so Wildhaber, der sich in der Dreierspitze natürlich Hoffnungen auf den Sieg gemacht hatte. „Doch Sascha fuhr heute wirklich stark, er hat am Ende das Rennen kontrolliert.“
 
Lobende Worte für den Sieger hatte auch der Drittplatzierte Severin Sägesser übrig. Zum ersten Mal in seiner Karriere fuhr der Niedergösger an einem nationalen oder internationalen Quer aufs Podest. Er habe schon lange von diesem Moment geträumt, so der 24-Jährige: „Ich hoffe, dass es bald noch ein paar Treppchen weiter nach oben geht.“ Einen Schreckmoment hatte Sägesser einzig zu Beginn des Rennens zu überstehen, als er nach einem Fahrfehler wegrutschte und kurzfristig den Anschluss an die Spitze verlor.
 
So stark wie noch nie fuhr in Madiswil Andreas Moser. Quasi vor seiner Haustüre holte sich der OK-Präsident Rang 6 und sprach nach dem Rennen von einem perfekten Anlass. „Es hatte recht viele Leute entlang der Strecke, wir Fahrer profitierten von sehr guten äusseren Bedingungen. Die Strecke war zwar ein bisschen rutschig, doch das machte vor allem die Abfahrt natürlich sehr attraktiv.“
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Das Rennen der Frauen wurde zu einer klaren Angelegenheit für Jasmin Egger-Achermann. Die 27-Jährige aus Gunzwil kehrte nach dreijähriger Kinderpause diesen Herbst in den Rennzirkus zurück und feierte in Madiswil einen Start-Ziel-Sieg. „Es geht von Rennen zu Rennen besser“, strahlte die Siegerin nach ihrem Rennen, „obwohl ich noch lange nicht dieselben Umfänge trainiere, wie noch früher.“ Sie könne sich aber vorstellen, in Zukunft noch mehr in den Sport zu investieren und auch wieder Rennen auf der internationalen Bühne zu bestreiten. „Sollte ich tatsächlich in den Weltcup zurückkehren, werde ich wieder vermehrt spezifische Trainings absolvieren müssen. Im Moment schätze ich es aber noch sehr, bezüglich Trainingsgestaltung flexibel zu sein.“
Bekannte Gesichter am Jubiläumsrennen

Am Sonntag, 13. November, wird in Madiswil bereits das 5. Flückiger Cross ausgetragen. Beim Jubiläumsrennen wird es bei der Elite der Männer (Start um 15 Uhr) vor allem einen zu schlagen geben: den 28-jährigen Sascha Weber aus St. Wendel (D). Der Vorjahressieger gilt in „Madis“ zwar nur als nominell drittstärkster Fahrer, hinterliess aber vor allem in Pfaffnau am letzten Wochenende einen ganz starken Eindruck. Von den beiden in der UCI-Wertung stärker eingestuften Schweizern dürfte vor allem Marcel Wildhaber in der Lage sein, Weber um den Tagessieg so richtig zu fordern. In Pfaffnau noch hinter Weber zurück, beendete Wildhaber das Rennen in Hittnau tags darauf knapp vor dem Deutschen.

Nicht in der Form, um einen Tagessieg mitfahren zu können, ist hingegen Simon Zahner. Nach starken Resultaten zu Saisonbeginn baute der 33-Jährige aus dem EKZ Racing Team zuletzt stark ab. Ob die Zeit bis am Sonntag reicht, sich von den vielen Renneinsätzen der letzten Wochen zu erholen, scheint fraglich. In Form und ein ernsthafter Kandidat für einen (ersten) Podestplatz in Madiswil ist hingegen Severin Sägesser. Der Niedergösger, der sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt an die nationale Spitze herangekämpft hat, fuhr in Pfaffnau auf Rang 4 und war auch in Hittnau in der Spitzengruppe vertreten, ehe ihn ein Defekt weit zurückwarf.

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Natürlich sind auch bei der 5. Austragung die beiden Namensgeber wieder mit von der Partie. Mathias Flückiger etwa, der an den Olympischen Spielen in Rio 2016 im Crosscountry-Rennen dank Rang 6 ein Olympisches Diplom gewann. Er wird zwar nur als Weltnummer 517 der Querfahrer geführt, und doch wird der jüngere der beiden Flückiger-Brothers zumindest im Kampf um die erweiterten Spitzenplätze mitreden können. Sein um vier Jahre ältere Bruder Lukas (32) hat in Madiswil gar eine Serie zu verteidigen: Bei jedem der bislang vier Rennen stand er auf dem Podest und will, trotz Trainingsrückstand, dieses Kunststück auch in diesem Jahr wieder schaffen. Wie wenig es braucht, bis er wieder Rennform hat, bewies er am letzten Wochenende: In Pfaffnau bei seinem ersten Rennen nach langer Trainingspause noch deutlich geschlagen, war er in Hittnau auf Rang 8 bereits wieder zweitbester Schweizer.

Einen guten Lauf hat derzeit auch OK-Präsident Andreas Moser, der sich in Hittnau als viertbester Schweizer einreihte und in Madiswil, beim Rennen vor seiner Haustüre, bei optimalem Rennverlauf wohl an den Top 6 orientieren kann. Dies auch deshalb, weil die Konkurrenz – nebst Weber – vor allem aus dem eigenen Land stammt. Denn die starken Fahrer aus den traditionellen Quer-Nationen ziehen, wie schon in den letzten Jahren, einen Start an höher dotierten Rennen im angrenzenden Ausland vor. Ebenfalls nicht am Start steht Matthias Stirnemann, welcher einen kurzfristigen Trainingsblock in der Toscana einlegte.

Auf einen grossen Namen verzichten muss das Rennen der Frauen um 13 Uhr. Da Vorjahressiegerin und Olympiateilnehmerin Jolanda Neff in diesem Jahr nicht am Start ist, läuft alles auf ein Duell zwischen Lise-Marie Henzelin (im Vorjahr Rang 2) und der erst 18-jährigen Olivia Hottinger (3.) heraus. Ein Wort mitreden im Kampf um den Tagessieg wird zudem Jasmin Egger-Achermann. Sie alle werden voraussichtlich mit schwierigen äusseren Bedingungen zu kämpfen haben, sollten die Wettervorhersagen tatsächlich eintreffen. Nichtsdestotrotz erhoffen sich die Veranstalter einen guten Besuch und damit viel Stimmung entlang der Strecke. Bei solch typischem Querwetter ist beste Unterhaltung und damit attraktiver Sport garantiert.

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Hochklassigen Sport wird es für einmal sogar an der Siegerehrung zu sehen geben – dank Kunstturner Benjamin Gischard. Der Olympia-Teilnehmer von Rio wird in Madiswil mit einer Barrenübung sein Können zeigen, und zwar um 16.45 Uhr in der Turnhalle. Den Abschluss des Tages bildet die Ehrung von Mathias Flückiger für dessen Olympisches Diplom sowie die Preisverleihung der Besten 10 Fahrer des Eliterennens.

 

Auftakt Flückiger Cross 2016 geglückt

Heute Mittwoch war der Auftakt zum Flückiger Cross 2016 mit dem traditionellen Kids Cross Trainingsnachmittag. Die Wettervorhersage war sehr schlecht mit Schneeregen und Kälte. Trotzdem hatten sich im Vorfeld über 55 Kinder angemeldet. Da dann das Wetter mitspielte und kein Regen und Schnee sich über den Mittag ankündigte, hatten wir ca. 70 teilnehmende Kinder.

Die Kinder konnten an fünf verschiedenen Posten in Altersgruppen eingeteilt, Übungen, Tipps und Tricks entgegen nehmen. Die Kinder waren motiviert und hatten Spass.

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Die Kids sind bereit für das Kids Cross vom Sonntag Nachmittag.

Danke an allen freiwilligen Helfer und Helferinnen.

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Offizielle Pressemitteilung 2015, Michael Forster, Pressespreher FCM

Rohrbach nahe an der grossen Überraschung

Nicola Rohrbach verpasst in Madiswil den Sieg nur knapp, Jolanda Neff siegt bei den Frauen

Das 4. Flückiger Cross in Madiswil war geprägt von vielen spannenden Duellen um die Tagessiege in den einzelnen Kategorien. So hatte auch Jolanda Neff, die Weltnummer 1 im Mountainbike, alles andere als leichtes Spiel, bei ihrer Rückkehr zum Radquer den Sieg davonzutragen. Mehr als vier Jahre lag der letzte Einsatz Neffs in dieser Sportart zurück, und das habe sie denn auch gemerkt. Wenngleich sie in der letzten Woche einige Einheiten auf ihrem Quer-Velo absolvieren und sich an die deutlichen schmaleren Pneus gewöhnen konnte. „Zeit verloren habe ich vor allem beim Auf- und Absteigen“, konnte sie im Ziel mit ihrer Vorstellung dennoch zufrieden sein.

Kurz nach dem Start sah es nach einer One-Woman-Show der Rheinthalerin aus, hatte sie sich doch schnell fast eine halbe Minute Vorsprung erarbeitet. Doch dann warf sie ein Ausrutscher in der Abfahrt kurzfristig hinter Lise-Marie Henzelin zurück, welche die Favoritin in der Folge lange fordern konnte. So lagen am Ende nur gerade 15 Sekunden zwischen den beiden deutlich schnellsten Frauen des Tages, derweil Vorjahressiegerin Olivia Hottinger das Ziel als Dritte erreichte.

Der Drittklassierte bei den Männern war die Überraschung des Tages in Madiswil. Nicola Rohrbach musste das Rennen zwar von der letzten Startreihe aus in Angriff nehmen, fand sich aber bald in einer fünfköpfigen Spitzengruppe wieder. „Ich bin seit September in einer wirklich guten Form“, wusste der Mountainbiker um seine guten Beine, welche ihm am letzten Wochenende in Estavayer bereits einen Sieg (zusammen mit Lukas Winterberg) beschert hatten. Diesmal reichte es „nur“ zu Rang 3, da Rohrbach ganz zum Schluss das Tempo von Sascha Weber nicht mitgehen konnte. Der Deutsche siegte schliesslich mit fünf Sekunden Vorsprung auf Lukas Flückiger, der somit auch beim vierten Anlauf bei seinem Heimrennen wieder auf dem Podest stand.

Im ersten Moment etwas enttäuscht über den knapp verpassten Sieg, konnte er mit der Leistung bei seinem ersten Radquer-Einsatz der Saison ebenso zufrieden sein wie mit dem ganzen Anlass, welcher erneut vor einer grossen Zuschauerkulisse und herrlichen äusseren Bedingungen über die Bühne ging. Profitieren von der tollen Unterstützung entlang der Strecke konnten vor dem Mittag auch die Fahrer der Kategorie B, welche eine sichere Beute von Kevin Kuhn wurde. Der 17-jährige aus Gibswil hielt sich von Beginn weg an der Spitze auf und konnte seinen ersten Verfolger, Master-Schweizer-Meister Jürg Graf, stets auf Distanz halten. Die Geschichte schrieb hingegen Christian Heule, welcher, hinter Mauro Schmid, Rang 4 holte.

Vor knapp vier Jahren bestritt der frühere Elite-Schweizer-Meister sein letztes Rennen, ehe er in Madiswil auf die Rennstrecke zurückkehrte. Von einem Comeback wollte Heule, der später Olivia Hottinger betreute, jedoch nichts wissen. „Das war wirklich nur zum Spass. Wie es weiter geht, ob ich in dieser Saison überhaupt noch ein Rennen bestreite oder nicht, kann ich nicht sagen.“ Und doch war es ausgerechnet der Rückkehrer, welcher nach dem Rennen zur Dopingkontrolle musste.

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Offizielle Pressemitteilung 2014, Michael Forster, Pressespreher FCM

Tiefer Boden bei der dritten Austragung

Arnaud Grand gewinnt das 3. Flückiger Cross vor Marcel Wildhaber und Lukas Flückiger

Spektakuläre Bilder gab es am gestrigen Sonntag in Madiswil jede Menge zu sehen. Einerseits durch die vielen Hindernisse, mit welchen der rund 2,5 Kilometer lange Rundkurs des 3. Flückiger Cross gespickt war, andererseits „dank“ den meteorologischen Bedingungen. Starke Regenfälle während der Nacht hatten den Parcours um das Neumatt-Schulhaus aufgeweicht und damit für ganz schwierige Bedingungen gesorgt – selbst im Rennen der Elite erwies sich die Strecke für den einen oder anderen Fahrer als eine (zu) harte Knacknuss. Der Sonnenschein am Renntag selber lockte zwar wiederum viele Zuschauer ins Gelände, machte es den Fahrern aber zusätzlich schwer: Denn so trocknete die Strecke ab und wurde zunehmend klebrig.
Keine Gedanken über die Bodenbeschaffenheit machen musste sich Mitfavorit Bryan Falaschi: Der Italiener sagte OK-Präsident Andreas Moser am Tag zuvor krankheitshalber ab, wie übrigens auch seine Landsmänner Elia Silvestri und Marco Ponta. So wäre der Deutsche Sascha Weber aus der Pole-Position gestartet, doch auch er blieb der Veranstaltung fern, aus unbekannten Gründen. Damit rückten endgültig die Schweizer als erste Anwärter auf den Tagessieg nach, Arnaud Grand beispielsweise, der bislang erfolgreichste Schweizer der laufenden Weltcup-Saison, oder Marcel Wildhaber, Sieger der ersten Austragung dieses Rennens 2012.
Es war BMC-Fahrer Grand, welcher sich von Beginn weg an die Spitze setzte und einen Start-Ziel-Sieg realisierte. Er freue sich sehr über diesen ersten Saisonsieg, so der 24-Jährige aus Noville, „ich mag zwar solche Verhältnisse nicht besonders, aber ich habe mein Bestes gegeben – und es hat gereicht. Bis zum nächsten Jahr!“, meinte er bei der Siegerehrung in Richtung des Publikums, welches die Ankündigung zu honorieren wusste. So einsam der Sieger seine Runden drehte, so klar war schliesslich auch die Entscheidung um Platz zwei. Bis Rennmitte noch hinter Lukas Winterberg zurück, kämpfte sich Marcel Wildhaber mit regelmässigen Rundenzeiten vorbei und liess in der Folge keinen anderen Fahrer mehr passieren.
Ein ernst zu nehmender Konkurrent um den ersten Ehrenplatz wäre Lukas Flückiger gewesen, wenn das Rennen noch eine oder zwei Runden länger gedauert hätte. Oder, wenn der Lokalmatador in der ersten Runde nicht erst auf Rang 28, mit bereits 1:20 Minuten Rückstand, erschienen wäre. „Am Anfang ging bei mir gar nichts“, so der Vorjahressieger, welcher die letzten vier Rennrunden als klar Schnellster abspulte, „denn ich habe in den letzten Wochen nur wenig trainiert und mich mit einer Schnellbleiche in den letzten zehn Tagen auf das Rennen vorbereiten müssen.“ Mit dem Resultat zeigte er sich mehr als zufrieden, zumal er noch selten ein derart hartes Rennen gefahren sei. Grund zur Zufriedenheit hatten auch die beiden anderen OK-Mitglieder, Mathias Flückiger und Andreas Moser. Das ganze Rennen über bewegten sich die zwei zwischen Rang 4 und 7, wobei vor allem Moser mit einem starken Start verblüffte. „Geplant hatte ich das nicht“, so der OK-Präsident, „es hat sich vielmehr so ergeben.“ An rund 15. Stelle bog er in den Waldaufstieg ab, um nach der ersten Runde auf dem 4. Rang zu erscheinen. Platz 7 war schliesslich seine beste Klassierung in Madiswil, und auch Mathias Flückiger konnte mit Schlussrang 6 zufrieden sein.

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Eine klare Angelegenheit war das Rennen der Kategorie B kurz nach dem Mittag – obwohl es zu Beginn nicht danach ausgesehen hatte. Rasch einmal setzten sich die beiden jungen Stefano Sala (17) und Timon Rüegg (18) vom Rest des Feldes ab, ehe, noch vor Rennmitte, der frisch gebackene Quer-Europameister der Masterfahrer, Jürg Graf, aufschliessen konnte. „Ich wusste von vorneherein, dass ich zu Beginn mit ihnen nicht würde mithalten können“, liess sich der 31-jährige Routinier nicht aus der Ruhe bringen. Einmal an Rüegg vorbei, war von Graf bald nichts mehr zu sehen. Dabei seien ihm auch die schwierigen Bedingungen zugute gekommen: „Das war eher etwas für Biker heute, die Strecke war brutal tief.“ Der lange Zeit führende Italiener Sala gab das Rennen, mit schmerzverzerrtem Gesicht, nach vier Runden auf, der Weg zu Platz zwei war damit frei für Rüegg. Dahinter kam der erst 16-jährige Kevin Kuhn zwar noch mächtig auf, schaffte es aber nicht mehr ganz auf Rang 2.
Bereits viel früher fielen die ersten Entscheidungen des Tages. In einem sehr kleinen Frauenfeld, in welchem die italienische Topfavoritin Alice Arzuffi auf einen Start verzichtete, holte Olivia Hottinger den Sieg, vor Milena Landtwing und Franziska Ebinger. Bei den U17 waren Mauro Schmid respektive Tina Züger die Schnellsten.

Resultate: http://my2.raceresult.com/details/index.php?eventid=29738&lang=de

 


Offizielle Pressemitteilung, Michael Forster, Pressespreher FCM

Schweizer in Madiswil nur in der 2. Reihe

Sascha Weber und Bryan Falaschi starten beim 3. Flückiger Cross aus der Poleposition
Die absolute Weltspitze wird zwar gleichentags im belgischen Gavere an einem Superprestige-Rennen im Einsatz stehen, doch auch in Madiswil wird an diesem Sonntag ein Rennen auf sehr hohem Niveau ausgetragen. Den Organisatoren um OK-Präsident Andreas Moser ist es gelungen, mit der Verpflichtung von 37 Fahrern im Hauptrennen der Männer ab 15 Uhr für eine sehr spannende Ausgangslage zu sorgen. So duellieren sich fünf Fahrer aus den Top 50 der Weltrangliste um den Sieg am 3. Flückiger Cross, wobei der Deutsche Sascha Weber (Weltnummer 20), nach zuletzt aufsteigender Form, die Favoritenrolle innehat. Achtgeben muss der 26-Jährige aus St. Wendel in erster Linie auf den Italiener Bryan Falaschi (Nr. 45), welcher beim Saisonstart in Baden mit Rang 3 überzeugte und auch zuletzt konstant stark fuhr. Ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen Marcel Wildhaber (24) und Arnaud Grand (33), oder aber Simon Zahner. Moser hat den Zürcher Unterländer als „Gemeinfavorit“ auf der Rechnung – schliesslich hat er mit dem Rennen in Madiswil noch eine ebensolche offen. Im letzten Jahr lag er nämlich auf Siegeskurs, ehe er sich kurz vor dem Ziel mit Marcel Wildhaber verhedderte und den Tagessieg schliesslich Lukas Flückiger überlassen musste.

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Eine Spitzenklassierung ist dem älteren der beiden Flückiger-Brothers und Namensgeber des Madiswiler Quers auch in diesem Jahr zuzutrauen, obwohl er erst vor gut einer Woche wieder mit dem Training begann. „Um den Sieg werde ich sicher nicht mitfahren können“, so der BMC-Profi, „mit einem Platz in den Top 5 wäre ich schon zufrieden.“ Der erste Renneinsatz am Velodux vom letzten Samstag in Estavayer verlief nicht ganz nach Wunsch: Zusammen mit Bruder Mathias, welcher mit einem technischen Defekt zu kämpfen hatte, resultierte nur Rang 10. Die Top Ten sollten für Mathias Flückiger auch beim Heimrennen drin liegen, nachdem er die Bike-Saison Ende September mit einem absoluten Highlight abgeschlossen hatte: Zusammen mit Lukas Buchli holte er den Gesamtsieg bei der ersten Austragung des Mehretappenrennens Swiss Epic in den Walliser Alpen. Mit Aussenseiterchancen steigen am Sonntag Lukas Winterberg (Weltnummer 52) und Lars Forster ins Rennen; Letzterer gewann, zusammen mit Michael Wildhaber, vor Wochenfrist übrigens in Estavayer.
Während beim Rennen der Frauen die Italienerin Alice Arzuffi, die Nr. 22 der Welt, als klare Favoritin an den Start geht, darf in der Kategorie B (Amateure, Masters und U19) ein harter Kampf um den Tagessieg erwartet werden. Die Favoritenrolle teilen sich der noch nicht 17-jährige Italiener Stefano Sala und der Schweizer Timon Rüegg, welcher sich bei seinen bisherigen Einsätzen als praktisch unschlagbar erwies. Sala ist zwar die Nr. 8 der Junioren-Weltrangliste, doch auch er musste in diesem Jahr bereits zweimal die Überlegenheit von Rüegg anerkennen: Sowohl in Beromünster als auch Dielsdorf musste er sich dem ein Jahr älteren Schweizer geschlagen geben. Mit der Referenz diverser Spitzenplätze an nationalen Rennen streiten sich hinter dem favorisierten Duo der erst 16-jährige Kevin Kuhn, Beat Morf (37) und Joël Grab (17) um die weiteren Plätze.
Los geht der Renntag in Madiswil bereits um 9.30 Uhr mit dem Schüler-Parcours, gefolgt vom Frauenrennen um 10 Uhr. Nach den Schülerrennen um 11 Uhr und dem Kids-Parcours eine halbe Stunde später wird der Nachmittag mit dem Rennen der Kategorie B lanciert, ehe mit dem Hauptrennen um 15 Uhr der Höhepunkt folgt. Die Preisverteilung der zehn schnellsten Elitefahrer ist auf 17.15 Uhr angesetzt, die Ehrung der erfolgreichen einheimischen Korbballer(innen) eine Viertelstunde später.

 


Offizielle Pressemitteilung, Michael Forster, Pressespreher FCM

Die Highlights folgen ganz zum Schluss

Am 16. November gelangt in Madiswil das 3. Flückiger-Cross zur Austragung

Es war eine hauchdünne Entscheidung am letztjährigen Flückiger-Cross, und zwar zugunsten von Lukas Flückiger. Weniger als eine Sekunde entschied nach 65 harten Rennminuten für den Mitorganisator und Namensgeber des Rennens in Madiswil, dahinter folgten Marcel Wildhaber und Simon Zahner. Dass sich die drei ausgewiesenen Quer-Spezialisten bereits früh vom Rest des Feldes abzusetzen vermochten und das Rennen derart dominierten, das war nicht von vorne herein klar. Schliesslich stand mit dem zweifachen MTB-Olympiasieger Julien Absalon eine ganz grosse Nummer des Radsports am Start. Auch in diesem Jahr ist das OK um Präsident Andreas Moser bemüht, den einen oder anderen starken Biker nach Madiswil zu lotsen. „Noch ist nichts spruchreif“, so Moser, der sich selber einer beneidenswerten Quer-Frühform erfreut und zuletzt beim Weltcup-Auftakt in Valkenburg (Hol) den starken 25. Rang holte. „Wir versuchen aber, möglichst viele Fahrer des BMC-Teams zu verpflichten.“

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Dank Lukas Flückiger, der, wie auch Absalon, für die amerikanisch-schweizerische Equipe fährt, stehen die Chancen gut, dass sich vielleicht auch ein Moritz Milatz, Martin Fanger, Ralph Näf oder Reto Indergand auf fremdem Terrain mit der Schweizer Elite messen. Nicht am Start stehen wird hingegen Julien Taramarcaz, welcher einem gleichzeitig stattfindenden Rennen in Belgien den Vorzug gibt. Interesse bekundet hat dafür eine Reihe von Fahrern aus Italien, zudem ist die Zusage des Deutschen Sascha Weber bereits definitiv. Dass bis zum 10. Platz Weltcuppunkte zu gewinnen und beim Rennen auf C2-Stufe eher grosszügige Preisgelder abzuholen sind, wirkt sich bestimmt positiv auf das Teilnehmerfeld aus.

Den erhofften, wiederum mehr als 3000 Zuschauern soll also auch in diesem Jahr, bei der dritten Austragung des Flückiger-Cross, etwas geboten werden. An der Strecke werden, im Vergleich zum Vorjahr, nur geringfügige Änderungen vorgenommen. So muss im Start-/Zielbereich auf bauliche Aktivitäten Rücksicht genommen werden (die Rampe muss anders platziert werden), dafür wird der Parcours an einer anderen Stelle zuschauerfreundlicher gestaltet. Für Stimmung entlang der Strecke sorgen nicht nur die Fahrer, sondern auch die Dorfbachschränzer: Die Madiswiler Guggemusig ist ab Mittag aktiv.
Eine leichte Änderung gegenüber 2013 erfährt zudem der Zeitplan. So wird das Rennen der Elite leicht nach hinten geschoben und neu um 15 Uhr gestartet. Eine Stunde früher können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Jedermann-Cross beweisen, im Tausch quasi mit dem Kids-Cup: Dieser wird auf 11.30 Uhr vorgezogen. Und zwar vor allem deshalb, damit sich Mathias und Lukas Flückiger mehr Zeit für die Kids und sich selber nehmen können. „Die Zeit bis zu ihrem eigenen Start war jeweils ein wenig knapp“, so Moser, der sich mit den beiden Flückiger-Brothers, welche beide auch im OK Einsitz haben, aller Voraussicht nach einen spannenden Dreikampf um einen ganz vorderen Platz liefern wird.

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Im Anschluss an die Siegerehrung der Elite-Kategorie um 17.15 Uhr steht ein letzter Leckerbissen bevor: „Wir ehren unsere starken Korbballer“, erhofft sich Andreas Moser einen gelungenen Abschluss des 3. Flückiger-Cross. Einerseits werden die starken Männer des TV Madiswil ausgezeichnet, welche am 6. September den Schweizer Meistertitel holten, andererseits die Juniorinnen (U14), welche mit SM-Silber brillierten. Danach rundet ein Apéro für alle Anwesenden die Veranstaltung ab. Dank verschiedener Menüs in der Festwirtschaft sowie einem Aussenstand besteht übrigens bereits während der einzelnen Rennen die Möglichkeit, sich zu verpflegen.


Verein IG Flückiger Cross neuer Ausrichter
Am 16. November gelangt in Madiswil das 3. Flückiger-Cross zur Austragung. Anders als in den Vorjahren wird der spektakuläre Radquer-Anlass vom neu gegründeten Verein IG Flückiger Cross mit Sitz in Madiswil organisiert. Das Loslösen vom VC Bützberg lässt das OK unabhängiger auftreten, zudem können Entscheide schneller gefällt werden. Im Moment ist das OK um den Präsidenten Andreas Moser mit der aufwendigen Sponsorensuche beschäftigt. Zudem werden auch noch Helfer vor allem für den Renntag gesucht, da der VC Bützberg nicht mehr als Veranstalter auftritt und dessen Mitglieder nur noch auf freiwilliger Basis mithelfen. Interessierte melden sich bitte unter andrex@gmx.ch.


Das Flückiger Cross Madiswil mit Starbesetzung
Das Flückiger Cross Madiswil hat die Zusage vom Mountainbike Doppel-Olympiasieger und mehrfachem Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Julien Absalon erhalten. Neben diesem Ausnahmeathleten werden MTB Weltmeister, Vizeweltmeister und Schweizermeister bei der Elitekategorie am Start stehen.

Die Organisatoren des am 17.11.13 statt findenden Flückiger Cross Madiswil können ein mit Stars besetztes Elitefeld vorweisen. Die Namensgeber des Anlasses, Lukas und Mathias Flückiger welche vor zwei Jahren die Silber und Bronze Medaille an den Weltmeisterschaften in Österreich geholt haben, ist es gelungen, Fahrer mit grossem Format nach Madiswil zu holen. MTB-Doppelolympiasieger und mehrfacher Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Julien Absalon wird genauso am Start stehen wie Ralph Näf, Eliminator und Marathon Weltmeister, Schweizermeister Florian Vogel und der Top-Radquerfahrer Simon Zahner. Der letztjährige Sieger Marcel Wildhaber lässt es sich ebenfalls nicht nehmen, diese Fahrer herauszufordern, denn er weiss genau was es braucht, um auf dieser harten Strecke rund um das Schulhaus Neumatt in Madiswil zu triumphieren. Die Fahrerpräsentation wird um 14.30 Uhr beim Ziel beginnen. Um 14.45 Uhr werden die Fahrer in einem eindrücklichen Kampf Mann gegen Mann auf der attraktiven Strecke zu sehen sein.

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Neuer Gold Sponsor
Mit grosser Freude können wir verkünden, dass die Migros mit Ihrer Marke „Migros Kulturprozent“ das Flückiger Cross Madiswil vom 17. November 2013 unterstützt. Für das grosszügige Sponsoring bedankt sich das OK Flückiger Cross ganz herzlich.


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Nachdem die Erstdurchführung des Flückiger Cross Madiswil bei schönem Herbstwetter und rund 3‘000 Zuschauern zu einem grossen Erfolg wurde und viele positive Feedbacks sowohl der Dorfbewohner wie auch der Fahrer/innen zurück kamen, entschlossen wir uns bereits am gleichen Tag, den Event auch dieses Jahr fortzuführen.
Die ersten Vorkehrungen sind bereits getroffen und auch dieses Jahr können wir wieder auf die Unterstützung der Gemeinde Madiswil zählen. Zudem sind das Zaunteam Mittelland (Streckenmaterial, Zelte, div. Arbeiten), sehruum11 (Flyer, Inserate, usw.) sowie Früchte Sigrist GmbH (Betrieb Festwirtschaft) wieder mit dabei. Auch weitere Sponsoren wie die Renet AG, Waterjet AG, fuhrer + bachmann AG, Zimmerli AG und Schürch Druckerei AG haben ein weiteres Engagement bereits zugesagt.

 


Radquerpremiere in Madiswil: Marcel Wildhaber siegt vor Lukas Flückiger und Simon Zahner im Int. Flückiger Cross in Madiswil

Der 27 jährige Galgener Marcel Wildhaber gewann in Madiswil im Bernischen Oberaargau die Premiere des Int. Flückiger Cross vor dem Einheimischen WM Mountain Bike Cross Country Silber Medaillengewinner Lukas Flückiger, der in Leimiswil (Politische Gemeinde Madiswil ) wohnhaft ist.

[Von: Manfred Dysli]

Bei seinem zweiten Saisonsieg nach Dielsdorf fuhr Marcel Wildhaber vom Scott-Swisspower MTB Racing Team dem Co-Namensgeber der Veranstaltung Lukas Flückiger in der elften und letzten Runde auf und davon und nahm ihm bis ins Ziel noch 19 Sekunden ab. Dritter wurde der frühere BMC Strassenprofi Simon Zahner vom EKZ Racing Team. Vierter wurde nach einer starken letzten Runde der Mountain Bike Cross WM dritte Mathias Flückiger, der jüngere Bruder des zweitklassierten Lukas und zweite Namensgeber des von rund 3000 Zuschauern besuchten Rennens. Als fünfter musste sich MTB Sprint Weltmeister Ralph Näf im Sprint strecken, dass er den überraschenden jungen Solothurner U-23 Fahrer Severin Sägesser knapp schlagen konnte. Der OK-Präsident des Flückiger Cross Andreas Moser fuhr ebenfalls in der Elite mit und wurde schliesslich als zehnter rangiert. Andreas Moser freute sich an der Preisverteilung über die gelungene Premiere in seinem Wohnort Madiswil. Besonders dankte Moser der Ehefrau von Lukas Flückiger, der früheren Leichtathletik Sprintkönigin Fabienne Flückiger-Weyermann, mit der er vor Jahresfrist bei der Dernière des zehnten Nationalen Bützberger Quer auf die Idee eines Flückiger-Quers gekommen war.

Im Frauenrennen siegte die fünffache Schweizermeisterin Jasmin Achermann souverän vor der Deutschen Spitzenfahrerin Sabrina Schweizer und der Luzerner Sportlehrerin Renata Bucher. Für die einzige Schweizer Weltklassefahrerin war der Triumph im Berner Oberaargau bereits der vierte Saisonsieg. ” Das war eine sehr schöne Strecke, obschon sie eher für die Biker konzipiert worden war. Die Abfahrten und Sprünge waren für einmal etwas Besonderes für mich“. Vierte wurde die frühere Mountain Bike Cross Country Europameisterin Katrin Leumann aus Riehen BS, die es schade fand, dass das Frauenrennen am Anfang des Programm um 10.00 Uhr morgen ausgetragen wurde im Gegensatz zu den Weltcuprennen, wo das Frauenrennen direkt vor dem Eliterennen der Männer über die Bühne geht.

In der Kat. B (Junioren/Amateure und Master) triumphierte der Sohn des Nationaltrainer der Ebmattinger Dominic Grab vor Andri Frischknecht dem Sohn der Bikelegende Thomas Frischknecht und Mastermeister Beat Morf.

Bei den Anfängern belegten vier Fahrer aus dem Kanton Zürich die vier ersten Plätze. Der 15 jährige Johan Jacobs siegte dabei mit 7,5 Sekunden Vorsprung vor Nico Niemann und 11,5 Sek vor Joël Grab.

Video Siegerinterviews: http://www.youtube.com/watch?v=vdJvXbXfd0g&feature=youtube_gdata

Bericht Schweizer Fernsehen:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1f3de406-802f-4e00-8a1c-de5876656595

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